Mrz 20

Die größten Pferderenn-Events des Jahres 2015

Das Cheltenham-Festival, welches jedes Jahr im März stattfindet, ist traditionell eines der ersten, bedeutsamen Events der Pferderenn-Saison. Jedes Jahr pilgern hunderttausende von Zuschauern zu der Prestbury Park Strecke, rund 150 Kilometer im Nordwesten Londons in der Region Gloucestershire gelegen, um 4 Tage voller aufregender Action zu erleben.

Pferderennen ist definitiv ein Sport, der riesige Leidenschaft und Begeisterung bei Fans hervorruft, von denen viele sogar auf den Ausgang der jeweiligen Rennen wetten. Selbst ein lediglich kleiner Wetteinsatz kann Zuschauer den Eindruck vermitteln noch näher am Spektakel beteiligt zu sein! Für alle wichtigen Rennen bereiten sich Buchmacher wie Betsson bereits auf einen Ansturm vor, da Fans aus allen Ecken der Welt nur darauf warten ihre Wetten auf den Ausgang der Rennen platzieren zu können.

Cheltenham ist wohl eines der bekanntesten und berühmtesten Rennereignisse des Jahres sein, doch jede Saison bietet darüber hinaus noch eine Vielzahl weiterer atemberaubender Events in Europa und Nordamerika an; vom Kentucky Derby hin zum Grand National. Hier ein Ausblick auf die Highlights der kommenden Monate.

England – Das Grand National (11. April)

Das Grand National wird traditionell auf der Aintree-Rennstrecke in der Nähe von Liverpool ausgetragen und zählt ohne Zweifel zu den renommiertesten und schier unglaublichsten Rennen der Welt. Jedes Jahr treten mehr als 35 Wettbewerber um den intensiven und zermürbenden 4 Meilen- und 3,5 Fußlangen Parcours, der mit 30 tückischen Zäunen versehen ist, zu meistern.

Schon seit 1839 wird das Rennevent ausgetragen und weist dabei einige unglaubliche Geschichten vor – in der Ausgabe im Jahr 1928 stürzten beispielsweise 41 von 42 Startern und überließen damit den Sieg einem kompletten Außenseiter namens Tipperary Tim. Der Name eines der schwierigsten Hindernisse, Becher’s Brook, stammt von dem Namen eines Jockeys, der damals stürzte und das Wasser als „schmutzig und ohne die Vorzüge des Whiskeys“ beschrieb.

USA-Kentucky Derby (erster Samstag im Mai)

Das Kentucky Derby ist das größte Rennen in den USA, welches jährlich in Louisville Kentucky seit dem Jahr 1875 ausgetragen wird. Heutzutage weist das Rennen Preisgelder im Gesamtwert von mehr als 2 Millionen Dollar vor, von denen ganze 1,4 Millionen Dollar dem Gewinner zukommen. Das allein genügt schon, um die besten Vollblüter anzuziehen, welche sich einen staubigen und umkämpften Wettkampf liefern, der inzwischen den Beinamen der „aufregendsten 2 Minuten des Sports“ verspricht.

Vereinigtes Königreich – Royal Ascot (Juni)

Ascot ist vermutlich Großbritanniens legendärster Rennkurs und wurde bereits 1711 Königin Anne eröffnet. Heute besuchen mehr als 300.000 Besucher das Royal Ascot Festival im Juni und machen es damit zu Europas am besten besuchten Pferderennen.

Der Name von Jockey Frankie Dettori ist zweifelsohne mit der Geschichte von Ascot für immer verbunden, schließlich vollbrachte er das Kunststück alle 7 Rennen der 1996er Ausgabe für sich zu entscheiden.

Auch heute noch hat Ascot den Dresscode und die Traditionen der letzten Jahrhunderte aufrechterhalten und verbindet diese Tradition mit einer Woche voll mit atemberaubendem Racing.

Deutschland – Großer Preis von Baden (September)

Die Rennstrecke in Iffezheim, in der Nähe von Baden-Baden, zieht bereits seit Jahrhunderten die Reichen und Mächtigen an. Ursprünglich als Erholungsbad gedacht, zieht der Ort heute Europas Elite mit dem berühmten Rennevent und auch den örtlichen Kasinos an.

Der Große Preis von Baden ist Deutschlands größtes Pferderenn-Ereignis und erzeugt seit jeher große Aufmerksamkeit. Über die Stecke von 2400 Meter hießen die jüngsten Sieger absolute Champions wie Danedream und Novellist.

Paris – Grand Prix de l’Arc de Triomphe (Oktober)

Als eines der traditionell letzten Rennen der Saison hat der Grand Prix, welcher häufig nur unter dem Namen „The Arc“ bekannt ist, den Ruf das prestigeträchtigste Rennen Europas zu sein. Das Gewinnergeld von insgesamt 5 Millionen Dollar macht es zu dem dritt finanzstärksten Event der Welt und zu dem größten in Europa – jener Kontinent wo die besten Rennpferde der Welt beheimatet sind. Von „The Arc“ wird gesagt, dass es kein Rennen, sondern vielmehr ein Denkmal sei.

Ausgetragen wird das Ereignis stets am ersten Sonntag im Oktober auf dem Longchamp-Kurs über eine Distanz von 2400 Metern.