Nov 09

Polizeipferd Hugo wird online verkauft!

Pferde sind für viele ein Privatvergnügen. Tatsächlich sind die Tiere mit den langen Gesichtern auch im Polizeieinsatz unterwegs. Eine gesondert ausgebildete Reiterstaffel beschäftigt sich mit den Tieren und ihrer Ausbildung. Aber was, wenn ein Tier nicht zum Dienst taugt? Dann muss es wohl verkauft werden.

Dies dachte sich auch die Polizei in München und stellte den sechsjährigen Wallach Hugo prompt ins Internet. Moderne Technik, wie Twitter und Facebook, wurden genutzt. Auf diesem Weg soll Hugo eine neue, schöne Heimat finden. Der Verkaufstext lautete dabei folgendermaßen:

„Er ist gesund, leistungsbereit, leicht in der Hand und zeigt Talent sowohl zum Spring- als auch zum Dressurreiten.“

Warum sollte ein solch talentiertes Pferd aber abgegeben werden? Tatsächlich hat Hugo eine Schwäche, die von der Polizei nicht toleriert werden kann. Er ist nicht bereit längere Zeit still auf einer Stelle zu verharren. Dies gehört jedoch zu seiner Dienstpflicht. Denn bei vielen Einsätzen ist auch Geduld gefragt. Nach langem Überlegen wurde Hugo daher zum Kauf angeboten.

Bleibt die Frage, was ein ausgebildetes Polizeipferd kostet. Die Ordnungshüter in München wollen 7.000 Euro für den Wallach haben. Mit seinem gescheckten Aussehen und seiner dunklen Farbe, bei hellem Gesicht wird das Pferd sicherlich schnell einen neuen Halter finden.